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Donnerstag, 21. Januar 2010
Maxi Werndl bedankt sich


Nach über 10 Jahren Leistungssport beschließt der 22-jährige Maxi Werndl sich aus dem Motorsport zurückzuziehen.

Es begann wie bei den meisten erfolgreichen Rennsportlern im Go Kart. Der damals 10-Jährige drehte seine ersten Runden im Sommer 1999 auf der Kartstrecke in Garching und schon bald verdiente er sich sein erstes eigenes Kart mit dem Übertrittszeugnis auf das Gymnasium. 2000 wurde das Go Cats! Racing Team gegründet und erzielte auf Anhieb die deutsche Viezemeisterschaft.

Doch braucht jede gute Geschichte Höhen und Tiefen, Gewinne und Verluste… so wie im Jahr 2001, als Maxi Werndl bei einem Meisterschaftslauf in Teningen schwer verunglückte und in die nahegelegene Uniklinik Freiburg geflogen wurde. Als dann 12-Wochen später die Rückenverletzung auskuriert und das Gedächtnis wiedergekehrt war, überschlug sich Maxi Werndl an seinem ersten Testtag und brach sich das rechte Schlüsselbein. Daraufhin wurde die Kartkarriere abgebrochen und 2003 das komplette Equipment in 3 Trialmotorräder eingetauscht. Doch während Maxi noch um die Süddeutsche Trialmeisterschaft  in den umliegenden Kiesgruben kämpfte, wurden schon neue Pläne für die Automobilkarriere geschmiedet.

Die Entscheidung zwischen Formel- und Tourenwagen wurde allerdings von ganz oben gefällt: Maxi’s Mutter. Denn als der 15-Jährige mit einem Formel BMW über die Hügel des belgischen Spa-Francochamps bretterte, drohte diese mit schwerwiegenden Sanktionen, falls man sich gegen ein „Dach über dem Kopf“ entscheiden sollte.

So kam es, dass man sich für den ADAC VW Polo Cup 2004 und 2005 qualifizierte. Dort unter der Fuchtel von Peter Terting und Chris Nissen ließ der Erfolg dennoch auf sich warten. Erst als Maxi Werndl durch einen Zufall in das Lechner Racing Team der MINI CHALLENGE rutschte und den Lechner-Brüdern von der Hand lernte, konnte sich der 18-jährige Rosenheimer entfalten und gewann 2006 den 3. Wertungslauf der MINI CHALLENGE auf dem Nürburgring im Rahmen der Formel 1 und schlug DTM-Profis wie Hubert Haupt und Thomas Jäger in die Flucht. Die Saison beendete er mit einem 2. Sieg in Magny-Cours (Formel 1 Frankreich) als 3. , 2007 als 4. Gesamtsieger.

2008 wechselte Maxi Werndl in das Fischer Racing Team und bestritt den SEAT Leon Super Copa und den Porsche Sports Cup GT3. Den Höhepunkt seiner Karriere fand er jedoch in seinem letzten Jahr, in 2009. Mit anfänglichen Schwierigkeiten beim Lamborghini Supertrofeo auf dem Adriaspeedway konnte er sich trotzdem mit 2 Langstreckenrennen auf einem Aston Martin für das legendäre 24h Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife qualifizieren, das er mit seinen Teamkollegen aus dem Stand mit einem Klassensieg absolvierte.

Nur kurze Zeit später saß er als Instruktor neben Sängerin Alicia Keys im Rennwagen. „2009 war klasse!“, freute sich Maxi Werndl, bis ihm die Saisonplanung für 2010 wörtlich einen Strich durch die Rechnung machte. Da ein weiterer Aufstieg in diesem Sport ohne entsprechende Sponsoren unmöglich ist, musste er eine schwere Entscheidung fällen: Letzten Monat gab Maxi Werndl offiziell bekannt, dass „er seine Motorsportkarriere nach 10 wundervollen Jahren an seinem Höhepunkt beendet. Er wird sich mit Freuden an diese Zeit erinnern und sich nun seinem Studium und dem beruflichen Werdegang als Bauingenieur widmen. Des Weiteren will er sich bei all seinen Fans bedanken, die seine Karriere verfolgt und an ihn geglaubt haben. Bedanken will er sich auch bei seinen Eltern, die ihm immer unterstützt und gefördert haben, bei den Teamchefs und Mechanikern, Teamkollegen und Konkurrenten. Ihr alle habt zu diesem Erfolg beigetragen. Danke“

 

Special Thanks to:

Stefan Krinninger (Chefengineer LechnerRacing)

Walter Lechner (Teamchef LechnerRacing & Mentor)
Robert Lechner (Teamchef LechnerRacing & Mentor)
Silke Holzer (Assistant Manager LechnerRacing)

Hardy Fischer (Teamchef Ficher Racing)

Wolfgang Schuhbauer (Teamchef Aston Martin)
Graham Humphrys (Teamchef Aston Martin)
Susanne Engelhard (Assistant Manager Nürburgring Test Centre Aston Martin)

Michel Longin (Go Kart Mechanic an Engineer and 2. dad)

 

Mechanics:

Markus
Andy
Ruppi
Felix
Herbert
Georg
Marco
(and the whole Lechner Racing Team

Mope
Wolfgang
Jens
Andre
Olli
Otto
Jürgen
Alex
Sven
(and the whole Fischer Racing Team)

Tom
Mario
Graham
(and the whole Aston Martin Team)

 

Teammates:

Conti Dressler

Captain Nygaard

Thomas Marshall

Thomas Neumann

Helmut Fleischmann

Oliver Morley

Richard Karner

Olaf Hoppelshäuser

Alexander Kolb

 

Teachers, Trainers and Doctors:

Armin Gromann

Elmar

Dr. Ludwig Geiger

Dr Christine Pfaller

Dr. Heider

Dr. Dieter Meckl

Porf. Dr. Habermeyer

Dr. Lichtenberg

Dr. Murr

Klaus Meyer

Gustl Schrauf

Chris Nissen

Peter Terting

Benedikt Große Darrelmann

 

Cars:

My first Tony-Kart

the Suisse Hutless Karts

Montesa Trial Bikes

the Formel BMW Car of "Bodensee Racing"

all the red Cup-Polos during 2004 and 2005

my CHALLENGE-MINI for the years 2006 and 2007

The Lechner Racing Porsche GT3 Supercup

the Krause Racing Formel Ford and Renault Spider

my SEAT LEON Super Copa Car

Christophers Porsche GT3 Cup

The Fischer Racing Porsche RSR

the Lechner Racing Snow Training Mitsubishi Evolution 9 and 10

the Legend Motors Lamborghini Supertofeo

the N24 Aston Martin V8 Vantage

 

Press and Media:

Niels Faassen (Media Designer)

Christopher Lauinger (Journalist OVB)

Maximilian Bauer (Journalist Rosenheimer Nachrichten)

Thomas Simon (Fotoraph)

Axel Bach (Media Designer)

Felix Opahle (CEO Liquid Cristal Productions)

Dagmar Sonntag (Media Designer)

Susanne Rossbach (Fotograph)

Natascha Thysen (Fotograph)

„OVB"

„Rosenheimer Journal"

„Rosenheimer Nachrichten"

„Motorsport Aktuell"

„Max"

 

Friends and Supporters:

Rolf Richter

Dominik Rodatus

Martin Tomczyk

"Quest Immobilien"

Monika Link

Thomas Gerhofer

Christian Müller

Jürgen Gaugel

David Faassen
Ralf Scheitenberger (Manager, Meet Success)

Konrad Irlbacher (CEO Corratec)

Helmut Fleischmann (Brain Force)

Hanne Fischer

Adi Klier alias "Ampel-Addi" (Pitmarshall Nürburgring)

Christoph Schwarz

Maria-Louise Ortner

Sebastian Dinzenhofer (best Friend)

Annette Werndl (Mum)

Thomas Werndl (Dad)

 

And all my friends doing my work while I'm away... :)

If someone feels forgotten for this list, please don't be sad. You all will rest in my heart and the stories forever.

Thank you all...

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Goodbye








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Maxi Werndl bedankt sich
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